20.000 QUADRATMETER
FASZINATION


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Geschichte der Marx Halle


Im Mai 1877 beschloss der Gemeinderat der königlich-kaiserlichen Reichshaupt- und Residenzstadt Wien die Errichtung des Wiener Zentralviehmarkts in St. Marx. Im Zuge dessen wurde auch das heute denkmalgeschützte Architektur-Juwel nach den Plänen des Wiener Architekten Rudolf Frey geplant und 1881 fertiggestellt. Die basilikale Rinderhalle, bestehend aus zwei dreischiffigen Hallen, war fortan der Ort, an dem die Tiere ausgestellt und gehandelt wurden.

Mit seiner grazilen Leichtbauweise galt Wiens erste Schmiedeeisenkonstruktion zur Zeit seiner Entstehung als herausragende konstruktive Leistung. Im Jahr 1997 wurde das Gebäude als einzige erhaltene Schmiedeeisenkonstruktion schließlich unter Denkmalschutz gestellt.

Die ursprünglich knapp 50 Meter längere Halle misst heute 175 Meter in der Länge, 114 Meter in der Breite und 17 Meter in der Höhe. Daraus ergibt sich eine Gesamtfläche von 20.000 Quadratmetern.

Nach der Absiedelung des Wiener Schlachthofs im Jahr 1997 stand die Halle für längere Zeit leer. Die Eisenkonstruktion und das Dach wurden zwischen 2006 und 2007 saniert. Von 2011 bis 2014 erarbeitete die HEY-U! Mediagroup ein erfolgreiches Nutzungskonzept und setzte erste Akzente sowie den Ausbau der Infrastruktur um. In wenigen Jahren wurde das nun als Marx Halle bezeichnete Gebäude zum pulsierenden Zentrum des neuen Stadtteils Neu Marx.

Seit 2018 ist die HEY-U! Mediagroup im alleinigen Besitz des Baurechts. Durch weitere Investitionen in den Ausbau wird die Halle in den nächsten Jahren noch moderner und attraktiver.


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